Neue Bäume für das Schulgelände
Wenn an heißen Sommertagen die Sonne auf das Gelände der Grund- und Mittelschule brennt, sind der Verkehrsübungsplatz und die Grünfläche zwischen Laufbahn und Turnhalle kaum nutzbar. Nun sollen natürliche Schattenspender Abhilfe schaffen. Geplant ist die Pflanzung von bis zu 20 schnellwachsenden, klimaresistenten Bäumen.
Die Schule war mit der Bitte um eine Lösung für das Hitze-Problem auf die Gemeinde zugekommen. Abgesehen von der ungeschützten Lage heizt sich gerade der asphaltierte Verkehrsübungsplatz bei starker Sonneneinstrahlung zusätzlich auf. Inzwischen haben Bürgermeister Emanuel Staffler und Rektor Markus Istenes ein Grobkonzept abgestimmt, das die Nutzbarkeit der genannten Flächen sicherstellt, die Aufenthaltsqualität erhöht und das Schulgelände aufwertet.
Ausgewählt werden sollen Bäume mit hoher Trockenheits- und Hitzetoleranz, geringem Pflegeaufwand, schneller Kronenentwicklung und einem Wurzelwerk, das weder unterirdische Leitungen noch Wege oder Sportflächen beschädigt. In Frage kommen Feldahorn, Hainbuche, Winterlinde, Elsbeere, Baumhasel, Hopfenbuche, Felsenbirne und Traubeneiche.
Die Kosten von geschätzt 35 000 Euro wird die Gemeinde voraussichtlich nur zur Hälfte selbst tragen müssen, denn sie kann das KfW-Förderprogramm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ für die Maßnahme nutzen. Der Zuschuss beträgt 50 Prozent der förderfähigen Kosten.
Die Maßnahme stärkt nachhaltig die Infrastruktur des Schulstandorts Türkenfeld und wirkt sich positiv auf ökologische Funktionen im Gemeindegebiet aus. Die Umsetzung soll beginnen, sobald die Förderzusage vorliegt.