Heizungstausch: Feuerwehrhaus Zankenhausen erhält Wärmepumpe
Das Feuerwehrhaus Zankenhausen soll eine neue Heizung bekommen. Die bestehende Ölheizung ist über 30 Jahre alt, fällt häufig aus und verursacht entsprechende Reparaturkosten. Außerdem ist sie deutlich überdimensioniert, wie im Rahmen eines Energiecoachings festgestellt wurde.
Deshalb soll die Anlage durch eine Wärmepumpe ersetzt werden. Diese Lösung empfehlen die Berater des Energiecoachings ebenso wie der Arbeitskreis Energie des Gemeinderats nach einem Vergleich verschiedener Heizungslösungen. Betrachtet wurden neben mehreren Wärmepumpen-Varianten auch eine Pelletheizung und ein neuer Ölkessel, wobei neben den Investitionskosten auch die Energie-, Wartungs- und Betriebskosten über einen Zeitraum von 20 Jahren berücksichtigt wurden. Hier schnitt die Luft-Wasser-Wärmepumpe mit jährlichen Gesamtkosten von knapp 6.000 Euro am günstigsten ab.
Der Austausch ist baulich gut umsetzbar, die vorhandenen Heizkörper können größtenteils erhalten bleiben. Die Warmwasserbereitung soll künftig dezentral über Durchlauferhitzer erfolgen.
Das Gebäude, das auch vom Schützenverein sowie für Gemeinschaftsveranstaltungen genutzt wird, verfügt bereits über eine Photovoltaikanlage mit rund 8 kWp Leistung. Ergänzend wird ein Batteriespeicher mit 9,2 kWh Speichervolumen betrieben. Damit bestehen bereits gute Voraussetzungen für einen energieeffiziente Betrieb der Wärmepumpe.
Die Investitionskosten belaufen sich inklusive aller Nebenarbeiten sowie der Demontage des alten Ölkessels auf rund 90.000 Euro. Die Gemeinde kann voraussichtlich einen Zuschuss aus dem Bundesförderprogramm für effiziente Gebäude in Anspruch nehmen. Die zu erwartende Förderung wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.