Wartezeiten ade:

Wartezeiten ade: Termin vereinbaren (siehe Button im Header)! Bürgerfreundlichkeit ist uns wichtig! Um Wartezeiten im Bürgerbüro, im Bauamt bzw. der Gemeinde-Kasse zu vermeiden, bitten wir vor JEDEM Besuch um Terminvereinbarung. Wir freuen uns, wenn Sie auch weiterhin eine Maske tragen.

Offizieller WhatsApp Kanal der 
Gemeinde Türkenfeld

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Türkenfeld ist "Gigabit-Region"

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Auszeichnung 
für kommunale IT-Sicherheit

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Gemeindestraßen und Liegenschaften:
KI hilft bei der Instandhaltung

Künstliche Intelligenz (KI) hilft der Gemeinde neuerdings dabei, Straßen und Liegenschaften in Ordnung zu halten. Das spart Zeit und Geld.

Das Tool ist probeweise seit April im Einsatz, unter anderem bei der Straßenzustandserfassung. Fuhr früher ein Mitarbeiter des Bauamts die Gemeindestraßen mit Stift und Protokollbuch ab, notierte unterwegs Schäden wie Schlaglöcher, Risse im Asphalt oder eingewachsene Verkehrsschilder und übertrug diese Feststellungen dann in eine Excel-Liste, aus der dann der Bauhof seine Aufträge bekam, so übernimmt nun die KI diese Aufgaben.

Straßenschäden werden von einem im Gemeindefahrzeug angebrachten Smartphone erfasst und die Koordinaten direkt auf das Handy der Bauhofmitarbeiter geschickt, die sich um die Reparatur kümmern. Das führt zu höherer Effizienz und Genauigkeit, weniger Doppelarbeiten und Fehlerquellen. Gleichzeitig schafft die Software eine belastbare Datenbasis für spätere Entscheidungen über größere Sanierungsmaßnahmen und erleichtert die entsprechenden Planungen.

Auch für das Inventar- und Liegenschaftsmanagement wird die KI eingesetzt. Auftragslisten an das gemeindliche Hausmeister- und Handwerkerteam werden über das Tool ausgespielt, dort nach Erledigung bestätigt, abgehakt und bei Bedarf per Foto dokumentiert.

Neben der Zeitersparnis bringt der KI-Einsatz auch rechtliche Vorteile mit sich. Ab dem kommenden Winter wird das Tool die Touren der Räumfahrzeuge erfassen, so dass die Gemeinde im Streitfall nachweisen kann, dass sie ihrer Verkehrssicherungspflicht nachgekommen ist.

Der Zustand der Kreisstraßen soll künftig ebenfalls mit Hilfe der Software aufgenommen werden. Hier ist die Gemeinde zwar nicht für Reparaturen zuständig, will die Daten aber als Argumentationshilfe dem Landkreis gegenüber nutzen.

„Wir stehen – wie viele Kommunen – vor der Aufgabe, steigende Dokumentationspflichten, komplexe Anforderungen und begrenzte personelle Ressourcen in Einklang zu bringen“, sagt Bürgermeister Emanuel Staffler. „Durch die Automatisierung von bislang manuell erledigten Dokumentationsaufgaben lassen sich neben Effizienzgewinnen auch qualitative Verbesserungen erzielen und Arbeitsabläufe optimieren.“

Die Kosten für die Software von jährlich rund 4000 Euro werden durch den Zeitgewinn in der Verwaltung mehr als aufgewogen. Für eine unzulässige Leistungskontrolle der Mitarbeiter kann das KI-Tool nicht eingesetzt werden, da Aufgaben nicht an Einzelne, sondern an Teams vergeben werden.