Dorfentwicklung

12. Juli 2019

Private Fördermöglichkeiten verbessert

Mit den neuen Dorferneuerungsrichtlinien 2019 bietet das Bayerische Dorfentwicklungsprogramm jetzt privaten Haus- und Hofbesitzern deutlich verbesserte Fördersätze. So werden zum Beispiel Maßnahmen zur Erhaltung, Umnutzung und Gestaltung von Gebäuden mit bis zu 35 % (bisher 20 %) bezuschusst. Die Höchstsumme je Gebäude wurde auf 50.000 Euro festgesetzt.

Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten finden Sie hier.

 

4. Juni 2019

Gespräche mit Anliegern und Wasserwirtschaftsamt stehen an

Auf der öffentlichen Vorstandssitzung der Teilnehmergemeinschaft (TG) informierte die TG-Vorsitzende, Luciana Pavoni, die Vorstände sowie die anwesenden Gemeinderäte und Bürger über die nächsten Schritte zur Bahnhofstraße. Im Vordergrund stehen die Gespräche mit den 20 Anliegern, bei denen Grundstücksabtretungen notwendig sind. Der Kauf oder das Einräumen des Baurechts wären hier Optionen. Die Gespräche, die möglichst bis Ende August zum Abschluss gebracht werden sollen, wird Frau Pavoni zusammen mit Bürgermeister Pius Keller und Planer Otto Kurz führen.

In den nächsten Wochen vorliegen werden auch die Ergebnisse des Ing.-Büros Glatz-Kraus, das für den Weiher unter anderem Untersuchungen zum Fassungsvermögen und zur Standsicherheit des Dammes an der Ostseite durchgeführt hat. So kann, zusammen mit der Gemeinde, noch im Juli das Gespräch mit dem Wasserwirtschaftsamt über die nächsten Schritte geführt werden.

Einig war man sich in der TG-Vorstandschaft, dass an der Gehwegbreite von 1,80 Meter festgehalten werden soll. Nach den Förderrichtlinien des ALE (Amt für ländliche Entwicklung) sind 1,50 Meter Breite nur bei wenig befahrenen Straßen möglich, das Verkehrsaufkommen in der Bahnhofstraße ist jedoch deutlich höher. Damit die Bezuschussung seitens des ALE gesichert ist, müsste der Vertrag zwischen ALE und Gemeinde im Jahr 2020 abgeschlossen werden. Die Prognosen bezüglich eines Fördersatzes von 60 % sind laut Frau Pavoni gut. Eine erste Berechnung der gesamten Baukosten wird es voraussichtlich bis Ende Juli geben.

Das Sitzungsprotokoll im Wortlaut finden Sie hier.

 

30. Januar 2019
Anliegerversammlung zur Neugestaltung der Bahnhofstraße

Seit Mitte 2017 hatten sich Gemeinderat und Vorstand der Teilnehmergemeinschaft (TG) in fünf Fachsitzungen zusammen mit dem Planer Otto Kurz mit der Neugestaltung der Bahnhofstraße beschäftigt. Bei der Anliegerversammlung am 30. Januar 2019 präsentierten Bürgermeister Pius Keller, die TG-Vorsitzende Luciana Pavoni und Planer Otto Kurz den knapp 60 Anwesenden die Ergebnisse.

Die Präsentation des Planungsbüros finden Sie hier.

Und das sind die Zielsetzungen für die vier Teilbereiche der insgesamt 920 Meter langen Bahnhofstraße (ab Moorenweiser Straße bis Bahnhof).

Die Neugestaltung soll:

  • Im Abschnitt Kirche-Drexl-Linsenmannhaus den Platzcharakter hervorheben und verschiedene Nutzungen ermöglichen.
  • Im Bereich des Weihers das Potenzial des Umfelds entwickeln, das Gewässer besser erleben lassen und den Wasserrückhalt gewährleisten.
  • Im Abschnitt Schulstraße bis Bahnhof die Sicherheit für Fußgänger herstellen und dem fließenden Verkehr die Verbindung zum Bahnhof ermöglichen.
  • Am Bahnhof selbst den Zugangsbereich ansprechender, übersichtlicher und zukunftsfähiger machen, z.B. mit Bike-Stellplätzen und E-Ladestationen.

Weiteres Vorgehen:
Nach der Anliegerversammlung finden Gespräche mit den einzelnen Grundstücksbesitzern statt. Positiv für die Anlieger ist, dass für sie kein Straßenausbeitrag mehr fällig wird (er wurde 2018 abgeschafft) und dass das Amt für ländliche Entwicklung eine 50%ige Förderung der Baumaßnahme in Aussicht gestellt hat.

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