Deutsche Glasfaser übernimmt Türkenfelder Glasfasernetz - „Für die Kunden ändert sich nichts!“

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Türkenfeld, im Juli 2019 - Die Gemeinde Türkenfeld und Deutsche Glasfaser haben sich auf den Übergang der sogenannten passiven Netzinfrastruktur des Türkenfelder Glasfasernetzes an die Deutsche Glasfaser verständigt. Der Eigentumsübergang wird in den kommenden Tagen erfolgen. Deutsche Glasfaser, die bereits heute für den aktiven Netzbetrieb verantwortlich zeichnet, wird damit Eigentümerin der passiven Netzinfrastruktur. Diese gehörte bisher einem Kommunalunternehmen, das von der Gemeinde Türkenfeld gegründet wurde. Wie Gemeindevertreter und Deutsche Glasfaser betonen, ändert sich für die Kunden nichts. Die heute schon zwischen Deutscher Glasfaser und den Kunden vor Ort geschlossenen Verträge bleiben uneingeschränkt gültig. Auch ist gesichert, dass im Falle von Neubauten im Gemeindegebiet weitere Anschlüsse an das Hochgeschwindigkeitsnetz möglich sind.

Die Gemeinde Türkenfeld will nun ergänzend prüfen, wie bisher nicht erschlossene Gemeinde-Gebiete (sog. „Höfe-Ausbau“) im Rahmen staatlicher Förderprogramme erschlossen werden können. Auch behält Türkenfeld eine Vorreiterstellung im Vergleich mit anderen Kommunen. Ein „Glasfaseranschluss in jedem Haus“ ist, wie jüngste Erhebungen zeigen, nämlich weiter eine positive Ausnahme in Deutschland. Für die Gemeindevertreter war es darum wichtig, diesen Standortvorteil langfristig zu sichern.               

Sowohl Gemeinderat wie auch der Verwaltungsrat des Türkenfelder Kommunalunternehmens haben mit breiter Mehrheit bzw. einstimmig für die nun getroffene Vereinbarung votiert. Beide Gremien sehen in der gefundenen Lösung eine auch aus Sicht der Gemeinde sinnvolle kommerzielle Lösung.

Zitat Gemeinde Türkenfeld (Pius Keller, Erster Bürgermeister):

„Türkenfeld war, ist und bleibt Vorreiter in Sachen Glasfaser. Der nun beschlossene Verkauf der passiven Netzinfrastruktur ist angesichts eines sich rasch ändernden Markt-Umfelds für uns als Kommune der beste Weg. Insbesondere weil die Gegenfinanzierung der Baukosten für das passive Netz langfristig angelegt war, wollten die Verantwortlichen finanzielle Risiken für die Gemeinde vermeiden. Diese hätten sich zwangsläufig durch einen z. B. geänderten Pachtpreis ergeben. Ich freue mich, dass der Verwaltungsrat einstimmig und der Gemeinderat mit breiter Mehrheit dem mit externer Unterstützung ausgehandelten Verhandlungsergebnis zugestimmt haben. Wichtig ist für uns auch, dass sich für die Kunden und damit die angeschlossenen Bürgerinnen und Bürger nichts ändert und wir langfristig Zugriff auf ein Hochleistungsnetz haben.

Ich bin froh, dieses Projekt während meiner Amtszeit als Bürgermeister angeschoben und mit der nun gefundenen Lösung auch langfristig zu einem guten Abschluss gebracht zu haben. Ich danke fraktionsübergreifend allen Beteiligten, die zu diesem sehr positiven Ergebnis beigetragen haben.“

Zitat Deutsche Glasfaser (Peter Reisinger, Regionalleiter Bayern):

„Wir erfreuen uns seit Jahren einer konstruktiven Zusammenarbeit mit der Gemeinde Türkenfeld. Die damalige bauliche Umsetzung erfolgte durch ein Vorgängerunternehmen von Deutsche Glasfaser und war eine absolut zukunftsweisende Entscheidung der Gemeinde.

Wir als Deutsche Glasfaser sind in unseren Projekten stets im Besitz der gesamthaften Infrastruktur – was mittlerweile die Regel im Markt ist. Daher lag der Eigentumsübergang für die Gemeinde und für uns nahe. Vor allem ist uns in diesem Zuge wichtig, dass unsere Kunden, die Bürgerinnen und Bürger von Türkenfeld, weiterhin zuverlässig und aus einer Hand mit dem besten Internetanschluss versorgt werden“, sagt Peter Reisinger, Regionalleiter von Deutsche Glasfaser.

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