Herzlichen Glückwunsch, Happy Birthday und Ois Guade -- Bürgermeister Pius Keller feiert seinen 60sten Geburtstag und bittet um Spenden für Sofortmaßnahmen im Rahmen der Dorfentwicklung
Eines geht sicher nicht: Als Bürgermeister einen runden Geburtstag nur im „kleinen Rahmen“ zu begehen. Und weil er dies auch nicht wollte, hatte Pius Keller Vertreter aus Gesellschaft, Politik und Kirche in das Gasthaus Hartl geladen. Lang war die Reihe der Gratulanten und der Abend in der bis auf den letzten Platz gefüllten Josefs-Stube mehr als kurzweilig. Musikalisch umrahmt wurde die Feier durch die Blaskapelle Türkenfeld und Erwin Hirt. Doch auch der Gemeinderat zeigte sein musikalisches Talent und brachte dem Rathaus-Chef ein Ständchen dar.
Mit einer Tradition musste das Ratsgremium aber brechen, wie Vizebürgermeisterin Claudia Glas betonte: Anders als die Altbürgermeister Hans Wölfel und Georg Klaß konnte man Pius Keller nämlich nicht mit einem „Dienstfahrrad“ ausstatten. Der Gemeindeverwaltung wurde nämlich erst vor Kurzem durch einen Sponsor ein Elektrorad zur Verfügung gestellt. Ein Alternativgeschenk war schnell gefunden und wird Keller, der insbesondere während der Bauphase des Breitband-Netzes viel „auf Achse“ sein wird, sicher gute Dienste erweisen: Ein neues Handy – ausgestattet mit „Flat-Rate“. Bisher musste der Rathaus-Chef nämlich auch für dienstliche Telefonate auf sein Privat-Telefon zurückgreifen. Keller selbst hatte nur einen Wunsch: Er bat seine Gäste um Spenden zur Finanzierung von Sofort-Maßnahmen im Rahmen der Dorfentwicklung. Angedacht ist nämlich die Aufstellung von Park-Bänken an landschaftlich reizvollen Orten.
Neben vielen Ortsvereinen, den Kirchen und anderen Institutionen waren auch die Chefin der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Gerda Hasselfeldt, der Vizepräsident des Bayerischen Landtags, Reinhold Bocklet, die Landtagsabgeordneten Dr. Thomas Goppel und Alex Dorow sowie Bezirksrat Josef Loy Kellers Einladung gefolgt.
Ein ganz besonderes Geschenk erhielt das Geburtstagskind vom CSU-Ortsverband: Ein Glücksschwein. Emanuel Staffler gratulierte dem Gemeindeoberhaupt stellvertretend im Namen seiner Partei. „Eine schweinische Angelegenheit – im positiven Sinn und mit den besten Wünschen für die Zukunft“, so Staffler.
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